Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 

Letztes Feedback


http://myblog.de/pological

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Griechenland - Opfer der Schuldenpolitik

Die EZB hat die Notkredit um 1,1 Milliarden auf 80 Milliarden erhöht. So wie jede Woche, diesmal nur ein bisschen weniger. Eigentlich verwunderlich, denn normalerweise läuft das anders ab (und das ist leider echt kein Witz). Beispiel:

Die Bank leiht Ihnen 10.000 Euro, die sie zum Aufbau ihres Unternehmens brauchen. Diese sollen sie nach 5 Jahren zurückzahlen. Plus Zinsen. Sagen wir 5%. Also insgesamt 10.500 Euro. Nach den 5 Jahren ist ihr Unternehmen leider wieder im Zuge der Wirtschaftskrise den Bach runtergegangen. Und sie haben nicht das Geld ihren Kredit zurückzuzahlen. Dann sagt die Bank: „Pass mal auf wir leihen dir jetzt 10.500 Euro. Nein bitte freuen Sie sich nicht, von dem Geld sehen Sie nämlich nichts. Davon zahlen Sie nur ihren alten Kredit zurück. Und haben immer noch Schulden. Überraschung! Und zwar mehr als vorher.

Genau, 1 zu 1 das gleiche wird mit Griechenland gemacht. Warum fragen Sie? An dieser Stelle darf ich Herrn Junker zitieren, er ist zwar nicht Mitglied in der EZB aber das Zitat passt trotzdem gut, immerhin ist er Präsident der Europäischen Kommission und somit Teil der Wirtschaftspolitik der Troika: „ Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

In diesem Sinne wünsch ich Ihnen noch einen schönen Abend.

12.5.15 20:05


Werbung


GdL -Wann kommt der nächste Streik? Vielleicht nie!!

Der längste Bahnstreik in der Geschichte unseres Planeten geht zu Ende. Was bleibt?

Eine Gewerkschaft, die rotzfrech ihr Streikrecht nutzt, dass ihr vom Grundgesetz in die Hand gelegt wird. Und eine Deutsche Bahn, die sich wenig kompromissbereit gegenüber den wirklich überzogenen Forderungen der GdL zeigt. 5% mehr Lohn und weniger Arbeitszeiten. Also nein das geht wirklich zu weit. Dafür hat die Deutsche Bahn wirklich kein Geld. Das ging ja schon alles für Bonuszahlungen drauf, die um 174% (!!!) gestiegen sind. Leibe GdL, streikt mal schön weiter und zwar nicht für 5% sondern für 20% mehr Lohn. Alle beklagen die Bahn sei eminent wichtig für die deutsche Wirtschaft. Dann sollten die Beschäftigen doch auch dementsprechend bezahlt werden.

Aber keine Sorge liebe Bahn und leidende Reisende, die Bundesregierung plant den kleinen Gewerkschaften (wie der GdL) ihr Streikrecht zu entreißen. Mit dem sogenannten Tarifeinheitsgesetz. Damit soll verhindert werden, dass kleine Gewerkschaften zu viel Macht haben und sich unterhalb der großen Gewerkschaften einreihen. Es gilt nur noch der Tarifvertrag der von der Gewerkschaft mit den meisten Mitgliedern abgeschlossen wurde. Arme GdL. Was soll man da noch machen? So lange streiken wie man noch kann. Das Gesetz passierte noch nicht den Bundestag, dies ist aber wohl nur Formsache. Andrea Nahles von der ehemaligen Arbeiterpartei SPD ist starke Befürworterin des Gesetztes. Schlimm wenn man von den eigenen Leuten verraten wird.

10.5.15 01:23


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung